Haarentfernung

Wenn Frauen an Hirsutismus, also exzessivem Haarwuchs, leiden, so kann eine entsprechende Haarentfernung helfen, das Selbstbewusstsein wieder aufzumöbeln. Es gibt viele verschiedene Wege, die lästigen Gesichtshaare loszuwerden. Haarentfernung ist für Frauen eigentlich nichts Neues. Die Behandlung mit einer verschreibungspflichtigen Haarentfernungscreme bietet jedoch vielen Frauen eine neue Möglichkeit. Neben Drogerieprodukten oder Laserbehandlungen gibt es auch die Möglichkeit von verschreibungspflichtigen Cremes zur Haarentfernung.

Sie erhalten die Haarentfernungscreme Vaniqa auf Rezept. Die Creme wurde in klinischen Tests auf deren Wirkung und Sicherheit getestet. Vaniqa kann bei DrMaxi beantragt werden.

Vaniqa
Hersteller Almirall
Vaniqa ist eine verschreibungspflichtige Creme zur Haarentfernung bei Frauen. Die Enthaarungscreme wird direkt als dünne Schicht auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Vaniqa wird verschrieben, um Hirsutismus zu behandeln. Der aktive Wirkstoff des Medikaments nennt sich Eflornithine. Das Risiko auf Nebenwirkungen sind deutlich geringer als bei anderen Haarentfernungsmethoden.

Haarentfernung bei Frauen

Hirsutismus ist für viele Frauen eine unangenehme Sache. Der exzessive Haarwuchs kann das Selbstbewusstsein negativ beeinflussen. Jede Frau hat natürlich einen unterschiedlichen Haarwuchs. Hirsutismus kann sich daher auch verschieden auswirken - bei der einen Frau stärker, bei der anderen nur vereinzelt. Einer der wichtigsten Unterschiede ist die Tatsache, dass bei nur leichtem Haarwuchs, einfache Methoden der Haarentfernung ausreichen, wie zum Beispiel rasieren oder wachsen. Bei besonders schweren Fällen und exzessivem Haarwuchs kann die rezeptpflichtige Enthaarungscreme eine effektive Alternative sein.

Wie kommt es zum exzessiven Haarwuchs?

Das Wachstum unserer Haare wird bei Männern und Frauen über bestimmte Hormone geregelt. Hirsutismus ist oftmals die Folge von zu viel Androgen, ein männliches Hormon. Frauen, die zu viel dieses männlichen Hormons ausschütten oder sensibel darauf reagieren, entwickeln häufig einen starken Haarwuchs. Eine weitere Ursache kann das Polyzystische Ovarialsyndrom sein. Als Symptom dieser Erkrankung tritt häufig ein verstärkter Haarwuchs sowie unregelmäßige Perioden auf.

Doch nicht nur als Symptom des Ovarialsyndroms, sondern auch als Nebenwirkungen eines bestimmten Medikaments oder durch weitere gesundheitliche Beschwerden, kann das Haarwachstum gefördert werden. Medikamente, die zur Behandlung von Endometriose oder Epilepsie verschrieben werden, rufen häufig diese Begleiterscheinung hervor. Bislang gibt es jedoch noch keine ausreichende Forschung, die erklären könnte, weshalb Frauen an Hirsutismus leiden.

Behandlungen zur Haarentfernung

Wie oben bereits angedeutet, gibt es zahlreiche Methoden, um Haare zu entfernen - kurzfristig oder dauerhaft. Eine Vielzahl an Produkten mit unterschiedlichen Wirkungsarten lassen sich ohne Rezept in der Drogerie oder Apotheke kaufen. Sie helfen den Haarwuchs im Gesicht (Damenbart) zu behandeln. Aufgrund der Auswahl sollten Patienten vor ihrer Wahl mit einem Arzt oder Dermatologen sprechen.

Bei sehr schwachen Fällen können bereits Rasieren, Wachsen, Färbern oder Zupfen ausreichen und ein gewünschtes Ergebnis liefern. Die genannten Methoden sind sehr effektiv und leicht anzuwenden. Die Ergebnisse sind jedoch nur für kurze Dauer. Die Anwendung muss daher in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Es kann zu leichten Nebenwirkungen, wie Hautirritationen oder brennen kommen. Produkte sind günstig in entsprechenden Fachgeschäften, Drogerien und Apotheken zu erhalten.

Bei sehr intensivem Haarwuchs reichen diese Produkte oftmals nicht aus. Die unerwünschte Behaarung sollte mit einer anderen Behandlung effektiv und dauerhaft entfernt werden. Das kann in der Regel sehr teuer werden. Laser und Elektrolyse sind zwei sehr häufig genutzt Behandlungen, die mit einer Strahlentherapie die Gesichtsbehaarung entfernen. Bei der Lasertherapie wird das Haarfollikel gezielt angegriffen und beschädigt. Dadurch wird das Nachwachsen verhindert, oder zumindest stark verlangsamt.
Elektrolyse wirkt auf eine ähnliche Art und Weise. Jedoch wird mit Hilfe einer kleinen Nadel der Strom unter die Haut geleitet. Dadurch wird ebenfalls das Haarfollikel geschädigt. Beide Methoden gelten als effektiv und sicher, auch wenn die Behandlung unangenehm sein kann. Elektrolyse gilt als langanhaltende Behandlung zur Haarentfernung bei Frauen.

Als weitere Methode zur Haarentfernung gibt es die hormonelle Behandlung. Ein Arzt kann Patientinnen beispielsweise die Antibabypille als Anti-Androgene Behandlung verschreiben. Das gilt jedoch nicht, wenn sie bereits in der Menopause sind. Die Pille kann dabei helfen, das männliche Hormon Androgen zu stoppen. Da angenommen wird, das dieses Sexualhormon Ursache für den Haarwuchs ist, kann dies das Wachstum hemmen. Diese Methode ist in einigen Fällen äußerst effektiv. Jedoch braucht es seine Zeit, bis die erste Ergebnisse sichtbar werden. Wird die Pille abgesetzt, so lässt auch die Wirkung bezüglich der Haarentfernung nach.

Die Enthaarungscreme Vaniqa kann verschrieben werden, wenn eine Anti-Androgene Behandlung nicht die gewünschten Resultate erbringt. Die Creme wird einfach auf die zu behandelnden Hautstellen aufgetragen. Dadurch wird das Wachstum der Haare verlangsamt. Nach und nach verschwinden die unerwünschten Haare. Die Creme ist sehr effektiv und wurde auf die dermatologische Hautverträglichkeit klinisch getestet.

Kann man die Haarentfernungscreme online beantragen?

Ja, Patientinnen haben bei eurocClinix die Möglichkeit sich einer Online Konsultation zu unterziehen und anschließend ihr Wunschpräparat zu beantragen. Ein zugelassener Arzt stellt dabei sicher, dass nichts gegen die Behandlung spricht und stellt anschließend ein Rezept aus.

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